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WANDERVORSCHLÄGE UND TREKKING AUF DEN WANDERWEGEN DES FASSATALES

Um nach Canazei zurückzukommen, überquert man diese Brücke nach rechts, und geht dem linken Bachufer entlang. Man kommt am Eisstadion vorbei und am Ende eines kurzen Aufstiegs begibt man sich auf die Hauptstrasse und kommt auf dem Bürgersteig zum Ausgangspunkt zurück.


Da Canazei a Penia


Leichte Wanderung auf einem Höhenweg: Strada di Rusci (Straße der Russen) - San Nicolò Tal

"Strasse der Russen": der Name bezieht sich auf die Tatsache, dass sie während des Ersten Weltkriegs von den russischen Kriegsgefangenen gebaut worden ist. Man stellt das Auto auf dem Parkplatz "Saùch" ab (Zahlungspflicht) und steigt den schmalen Waldstrich auf, der die linke orografische Talstrasse versteckt. Die Wanderung wechselt zwischen ebenen und leicht ansteigenden Abschnitten ab. Die Aufstiege sind dank der Schatten bietenden Nadelbäume längs des Weges mühelos zu überwinden. Sobald man Pfad Nr. 641 nach "Lauscel" (Lagusel) trifft, überquert man links auf einem bequemen Steg den "San Nicolò-Bach" und schlägt links den Weg in den Wald ein. Der Weg geht leicht bergab, erreicht ein vom Hochwasser hinterlassenes steiniges Gelände, und überquert schliesslich das "Giaf- Bachbett", das bei Sommergewittern gefährlich anschwellen kann. Auf einem ebenen Streckenabschnitt schliesst man sich der Schotterstrasse, die das linke Stück des San Nicolò-Tals aufsteigt an. Man geht nach links und steigt in Richtung "Ciampié-Hütte" (1.826 m) ab - Erfrischungen -, geht dann auf einer asfaltierten Strasse bis zum Parkplatz "Saùch" weiter .
(Zeit: 2.00 Std)


Strada di Rusci


Ausflug in die Seitentäler: Col Margherita - L Sforcelin (Vallazza-Scharte) - Gereburt (Iuribrutto)

Man erreicht den San Pellegrino-Pass mit dem Auto, das man gegenüber dem Berghospiz (einer alten Konstruktion in der Nähe des Kirchleins) stehenlässt. Zu Fuss erreicht man die Talstation des "Col Margherita", die sich in östlicher Richtung auf der gegenüberliegenden Seite der Wasserscheide befindet. In wenigen Minuten befördert uns die Seilbahn auf den "Col Margherita", eine mächtige Porphyr-Felswand in 2.550 m Höhe. Von hier nimmt man die Strecke, die in westlicher Richtung dem Bergkamm folgt. Rechts fällt der Berg mit schwarzen Pfeilern in das San Pellegrino-Tal ab, links befindet sich eine steinige Ebene (Lastei di Pradazzo), die sanft in Richtung "Valles-Pass" abfällt. Man folgt dem Lauf der Wasserscheide und bleibt immer in Höhe, wobei An-und Abstiege wechseln (an klaren Tagen: wunderbarer Blick; bei tiefhängenden Wolken: Orientierungsschwierigkeiten). Das Gebiet, das zur italienischen Front gehörte, weist Spuren des Ersten Weltkriegs auf. Ab und zu stösst man auf zerfallene Schützengräben. In Höhe des "Pradazzo-Baches" überquert der Pfad "l Sforcelin", die "Vallazza-Scharte" (2.521 m), und kurz darauf kommt man zu einer Kreuzung. Man biegt nach rechts ab und nimmt den Anstieg zum "Gereburt (Iuribrutto)-Gipfel" in Angriff, eine öde Ebene, die nördlich auf das San Pellegrino-Tal herabstürzt.
(Zeit: 2.00 Std)
Wenn man vom Gipfel aus in Richtung Westen schaut, sieht man die mächtigen Böschungen des "Cima Bocche-Gipfels" (2.745 m), einer österreichisch-ungarischen Hochburg. Man steigt in Richtung der "Gereburt (Iuribrutto)-Scharte" ab, die von Schutt-und Porphyrmassen bedeckt ist. Hier wählt man den abschüssigen Pfad Nr. 628, der in nördlicher Richtung zum San Pellegrino-Pass führt. Man läuft neben der dunklen "Gereburt-Wand" entlang, steigt einen schmalen Pfad zum "Orso-Pass" auf (2.267 m), von wo man zwischen kleinen Lärchen in die gleichnamige Mulde absteigt. Rechts befindet sich der Kamm, der auf dem vorhergehenden Streckenstück zurückgelegt worden ist. Weiter geht es bergab zwischen lichten Wäldern und üppigen Rhododendren in Richtung des San Pellegrino-Passes. Links sieht man den wünderschönen Morenensee. Auf einer weiten Wiesenfläche erreicht man schliesslich den Pass (Zeit: 1.00; 3.00 Std).


Pas de Sèn Pelegrin (Passo San Pellegrino) - Col Margherita - L Sforcelin (Forcella Vallazza) - Gereburt (Iuribrutto)


Höhenüberquerung: Ciampedìe - Rotwand Hütte - Kölner Hütte - Coronele Pass - Gardecia

Von Ciampedìe in 1.998 m Höhe aus (mit der Seilbahn von Vigo aus zu erreichen) erreicht man die "Sela de Ciampac", wo sich in 2.283 m Höhe die "Marino Pederiva-" und die "Rotwand-Hütten" befinden (Zeit: 1.45 Std). Um hierhin zu gelangen, muss man den Pfad Nr. 545 nehmen, der in der Wanderung 1. beschrieben worden ist. Weiter geht es auf dem aussichtsreichen Hirzelweg (Nr. 549), der unter leichter Steigung die südlichen Ausläufer des "Majaré" umgeht. Hier befindet sich der Bronzeadler, der in Erinnerung an Theodor Christomannos, Meraner Arzt griechischer Herkunft und Förderer der touristischen Entwicklung der Dolomiten, errichtet worden ist. Kurz hinter dieser Bronzestatue trifft man auf den Pfad Nr. 539, der von der "Paolina-Hütte" kommt (man kann sie in 20 Minuten erreichen), und in der Höhe legt man den Westhang am Fusse der "Roda de Vael" zurück. Man geniesst wunderbare Ausblicke und geht unter geringen Höherunterschieden weiter. Man trifft auf den Pfad Nr. 551, der zum "Vaiolon-Pass" führt, und ein Stück weiter kreuzt man den Pfad Nr. 552, der an der "Paolina-Hütte" beginnt und unterhalb unserer Strecke parallel verläuft. Man nähert sich der "Kölner- Hütte" und nimmt den letzten Anstieg zur Hütte in 2.339 m Höhe in Angriff (Zeit: 1.30; 3.15 Std). Man bezwingt den Felsvorsprung hinter der Hütte, und an der Kreuzung geht man rechts (links führt der Pfad zum "Santner-Pass") in Richtung der steilen Schlucht, die zum "Coronele-Pass" in 2.630 m Höhe führt, weiter (Zeit: 1.00; 4.15 Std). Von hier steigt man über Geröll zur kahlen "Davoi-Mulde" ab. An einer Kreuzung biegt man links auf den Pfad Nr. 541 ab, geht am Fusse der riesenhaften "Rosengarten-Wand" vorbei und erreicht auf bequemem und ebenem Pfad die Strasse, die zu den "Preuss-" und "Vajolet-Hütten" führt. Rechts steigt man in die "Gardecia-Mulde" ab (Zeit: 1.15; 5.30 Std) und von hier auf weitem und einfachem Pfad zum "Ciampedìe".
(Zeit: 45 Min; 6.15 Std)


Ciampedìe - Rifugio Roda di Vael - Rifugio A. Fronza - Pas da le Coronele (Passo Coronelle) - Gardecia